Pferdekopf- und Orionnebel

Das Bild wurde im Dezember 2018 aufgenommen in meiner namibischen Remote-Sternwarte mit einer SBIG STXL-11002 und einem Refraktor Takahashi FSQ-106. Es handelt sich um ein Mosaik aus zwei Bildern. Für jedes der Bilder wurden in den drei Farbkanälen RGB sieben Aufnahmen mit jeweils 5 Minuten Belichtungszeit verwendet. Für die Bildbearbeitung habe ich MaxIm DL benutzt.
Die beiden Objekte, der Orion-Nebel M 42 rechts oben im Bild und der Pferdekopf-Nebel IC 434 links unten, werden sehr häufig in getrennten Bildern und nur selten zusammen in einer einzigen Aufnahme gezeigt. Der Grund ist vermutlich ihre unterschiedliche Helligkeit, die auch in diesem Bild dazu führt, dass Teile von M 42 überbelichtet sind, während der Pferdekopf-Nebel sich nur schwach vom Hintergrund abhebt. Dem könnte man entgegenwirken durch gezielten Einsatz von Methoden der Bildbearbeitung. Aus prinzipiellen Gründen, die ich unter dem Stichwort “Fototechnik” erläutert habe, will ich bei der Aufbereitung meiner Astrobilder jedoch möglichst nahe an der “natürlichen Farbe” bleiben und nehme deshalb Nachteile in der Kontrastdarstellung in Kauf.

Der Pferdekopf- und der Flammennebel

bilden zusammen eines der am meisten fotografierten Motive am Sternhimmel.

Die Aufnahme entstand in in Sellendorf (Brandenburg) im Dezember 2022 mit einem Astro-Physics 5″-Refraktor und einer QHY600 Kamera.

Der Orionnebel M 42

eines der eindrucksvollsten Objekte für den Amateurfotografen am Nachthimmel.

Die Aufnahme entstand 2015 in Namibia an einem 50cm-Cassegrain-Teleskop, ca. 1700 mm Brennweite, der IAS (Internationale Amateur-Sternwarte) mit einer Canon 6D Kamera.

Die Plejaden,
das Siebengestirn, bilden einen offenen Sternhaufen, der schon mit bloßem Auge am Wintersternhimmel beobachtet werden kann und in einem einfachen Feldstecher einen wunderbaren Anblick bietet. Die in weißlich-bläulichem Licht scheinenden Sterne bildeten sich vor ca. 100 Millionen Jahren und sind damit nach kosmischen Maßstäben noch sehr jung. Sie sind umgeben von einer Staubwolke, die das Sternenlicht streut.

Die Aufnahme entstand in Namibia im Oktober 2018 mit einem Takahashi FSQ-106 und einer SBIG STXL-11002.

https://de.wikipedia.org/wiki/NGC_1365

PlaneWave 12,5″ Namibia

Fornax Galaxienhaufen

Die Aufnahme entstand in Namibia im Oktober 2018 mit einem Takahashi FSQ-106 und einer SBIG STXL-11002.

Lagunen- und Trifidnebel M8 und M20