Herbert Sauber

Diese Website ist im Wesentlichen der Astronomie gewidmet, meinem langjährigen Hobby.

Es hat sich entwickelt aus einem seit Schülerzeiten bestehenden Interesse an Naturwissenschaft und nimmt mit den Freiheiten, die sich nach meinem Ausscheiden aus dem Schuldienst bieten, einen bedeutenden Teil meiner Tätigkeit ein.

Den Anstoß zur Beschäftigung mit praktischer Astronomie gaben Schüler meines ersten Physikleistungskurses, den ich in den 1980er Jahren am Marie-Curie-Gymnasium in Berlin-Wilmersdorf unterrichte. Unter ihrer Anleitung konnte ich zum ersten Mal durch ein Teleskop der Wilhelm-Förster-Sternwarte einen Blick auf die Mondkrater werfen. Ein unvergessliches Erlebnis! Es dauerte dann aber noch fast zehn Jahre, bis ich, inzwischen als Lehrer an der Europäischen Schule in Brüssel tätig, neben familiären und beruflichen Prioritäten mein erstes Teleskop, ein Celestron C8, anschaffen konnte. Es ist ein ideales Einsteigergerät, weil es universell einsetzbar ist, sogar für die Astrofotografie, und gleichzeitig auf allen Feldern Wege weist für die weitere Vertiefung.

Ich lernte, mich am Nachthimmel zu orientieren, beschäftigte mich mit Astrophysik und mir gelangen nach zahllosen Fehlversuchen die ersten Astroaufnahmen mit stundenlangem, manuellen Nachführen bei -10C° Außentemperatur während eines Skiurlaubs in den Schweizer Bergen. Die Astrofotografie ohne Digitalkamera und computergesteuertes Teleskop war mühsam. Das C8 ist zum schnellen Beobachten immer noch sehr praktisch; ich benutze es in den letzten Jahren, um meine Enkelkinder für die Astronomie zu interessieren.

1995 war die schöne Brüsseler Zeit zu Ende. Zurück in Berlin ließen neue schulische Aufgaben als stellvertretender Schulleiter am Französischen Gymnasium, später als Schulleiter an der Deutschen Schule Taipeh und dann wieder als Schulleiter am Georg-Büchner-Gymnasium in Berlin der astronomischen Tätigkeit nur wenig Raum.

Das änderte sich, als ich nach einem Namibiaurlaub 2008 zusammen mit meiner Frau die Hakos-Gästefarm und die dort mit ihren Teleskopen angesiedelte Internationale-Amateur-Sternwarte kennenlernte. Ein neues Teleskop, ein 130mm Astro-Physics Refraktor auf einer Mach1 GTO Montierung und einer festen Säule auf der Terrasse unseres Hauses bei Berlin, nach und nach diverse Digitalkameras und vor allem der Gedankenaustausch mit den Astrofreunden bei den nun folgenden regelmäßigen Aufenthalten auf der Astrofarm Hakos in Namibia entfachten wieder das alte Feuer. 2012 schied ich aus dem Schuldienst aus und ich habe jetzt neben nur noch familiären Verpflichtungen die Muße, Physik- und Astronomie-Vorlesungen zu besuchen und kann meine Fototechnik verbessern.

2016 begann die Planung für den Aufbau und 2017 erfolgte die Inbetriebnahme meiner Remote-Sternwarte in Namibia, ein weiterer Höhepunkt meines Astrohobbys. Eine 10Micron GM2000 Montierung trägt einen 4″-Takahashi-Refraktor mit einer SBIG STXL-11002 Kamera. Im Juni 2018 stellte mein Astrofreund Werner Möhler aus Aachen seinen 300mm RC- Reflektor mit einer QHY600 für die Remote-Sternwarte zur Verfügung, die wir seitdem gemeinsam betreiben.

2020 während der Coronazeit beschlossen Werner und ich den Aufbau einer zweiten Remote-Sternwarte, diesmal auf der Nordhalbkugel 100 km südlich von Berlin, im Spreewald. In der Nähe des kleinen Dorfes Sellendorf ist der Nachthimmel noch so dunkel, wie ich ihn aus Kindertagen im Hunsrück in Erinnerung habe. Es gibt zwar nicht die vielen klaren Nächte wie in Namibia, aber es gelingen hier auch schöne Astroaufnahmen.

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